Malaria-Prophylaxe — was Sie wissen sollten

adminZuletzt aktualisiert: 17.05.2026
ReisemedizinMalariaProphylaxe

Wann ist Malaria-Prophylaxe sinnvoll?

Malaria kommt in vielen tropischen und subtropischen Ländern vor. Die Notwendigkeit einer Prophylaxe hängt vom Reiseziel, der Saison, der Reisedauer und der Art der Reise ab. In manchen Gebieten reicht ein konsequenter Mückenschutz, in anderen ist eine medikamentöse Prophylaxe nötig.

Welche Mittel gibt es?

Die wichtigsten Optionen nach DTG-Leitlinien:

  • Atovaquon/Proguanil — gut verträglich, kurze Einnahmezeit, eher teuer
  • Mefloquin — wöchentliche Einnahme, neuropsychiatrische Nebenwirkungen möglich
  • Doxycyclin — kostengünstig, tägliche Einnahme, fotosensibilisierend

Welches Mittel für Sie passt, hängt von Reiseprofil, Vorerkrankungen und individueller Verträglichkeit ab. Das besprechen wir in der reisemedizinischen Beratung.

Notfall-Selbsttherapie (Stand-by)

Bei Reisen in Regionen mit niedrigem Malaria-Risiko und schwer erreichbarer medizinischer Versorgung kann eine Notfall-Selbsttherapie sinnvoll sein. Wichtig: Die Stand-by-Medikation ersetzt nicht den Arztbesuch — sie überbrückt nur bis zur professionellen Versorgung.

Was kostet das?

Die Medikamente sind in der Regel keine Kassenleistung bei Reisen. Die Kosten variieren je nach Mittel und Reisedauer (etwa 1–4 € pro Tag). Wir verschreiben Ihnen ein Privatrezept; die Apotheke nennt Ihnen den Preis.

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