Hautkrebs-Screening — was passiert dabei?
Was ist Hautkrebs-Screening?
Beim Hautkrebs-Screening untersuchen wir Ihre gesamte Haut sorgfältig auf auffällige Muttermale und Hautveränderungen. Ziel ist die Früherkennung von hellem und schwarzem Hautkrebs in einem Stadium, in dem die Heilungschancen sehr gut sind.
Wer hat Anspruch?
Gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr haben alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenfreies Hautkrebs-Screening beim Hausarzt oder Hautarzt.
Was machen wir genau?
- Inspektion der gesamten Hautoberfläche, inklusive Kopfhaut, Hände, Füße, Zehenzwischenräume
- Untersuchung verdächtiger Muttermale nach der ABCDE-Regel
- Bei Unklarheit: Verweis an einen Dermatologen für die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie)
Die ABCDE-Regel
<table><tr><th>Buchstabe</th><th>Bedeutung</th></tr><tr><td>A</td><td>Asymmetrie</td></tr><tr><td>B</td><td>Begrenzung unregelmäßig</td></tr><tr><td>C</td><td>Color (mehrfarbig)</td></tr><tr><td>D</td><td>Durchmesser über 5 mm</td></tr><tr><td>E</td><td>Erhabenheit oder Entwicklung</td></tr></table>
Wie bereite ich mich vor?
- Keine Bräunungscreme oder Nagellack am Vorstellungstag
- Falls möglich: nicht-frisch geduschte, naturbelassene Haut
- Lange Haare nach Möglichkeit hochbinden
- Wenn Sie ein verdächtiges Muttermal bemerkt haben, zeigen Sie es uns gezielt
Was kommt danach?
Die meisten Befunde sind unauffällig. Bei einem auffälligen Muttermal überweisen wir Sie zur dermatologischen Abklärung — meist mit Auflichtmikroskopie, manchmal mit kleiner Probeentnahme.